Mit Nordrhein-Westfalen ist die AfD in den 13. Landtag eingezogen

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Gratulation an Marcus Pretzell und unsere Parteifreunde an Rhein und Ruhr.

Eine Woche nach dem Einzug in den Landtag von Schleswig-Holstein setzt die AfD ihren Siegeszug in den Landesparlamenten fort. Die 7,4 Prozent in der Wahl in Nordrhein-Westfalen sind das beste Ergebnis im Jahr 2017, womit die Alternative für Deutschland eindrucksvoll als viertstärkste Fraktion in den Landtag des bevölkerungsreichsten Bundeslands eingezogen ist.

Für den Spitzenkandidaten der AfD-NRW, Marcus Pretzell, ist dieser Erfolg nur ein weiterer Schritt auf dem Weg, die künftige Politik in Deutschland mitzugestalten: „Wir sind grundsätzlich zufrieden … aber wir haben nun ein bisschen was vor uns  … und müssen arbeiten.“

Bundessprecherin Frauke Petry begrüßte die dank der AfD erneut deutlich gestiegene Wahlbeteiligung sowie die Tatsache, „dass wir im nordrhein-westfälischen Landtag nun 16 Abgeordnete der AfD haben.“

Bundessprecher Jörg Meuthen zeigte sich von den 13 Wahlsiegen in Folge erfreut und meinte im Hinblick auf die kommende Bundestagswahl: „Wir haben alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Bundestagswahlkampf geschaffen. Wir haben ein Wahlprogramm, das sich sehen lassen kann, ein Programm, mit dem wir die gesamte Bandbreite des politischen Spektrums abdecken. Und wir haben ein Spitzenkandidatenduo mit Alexander Gauland und Alice Weidel, das die Spannbreite der Partei wundervoll abbildet.“

Alexander Gauland, stellvertretender Bundessprecher und Spitzenkandidat der AfD in Brandenburg, bedankte sich bei den Parteifreunden in Nordrhein-Westfalen: „Unsere Kollegen haben einen Ausgangspunkt für die Bundestagswahl geschaffen, der sehr gut ist. Es ist auch das Verdienst von Marcus Pretzell an der Spitze.“ Aufbauend auf den Erfolgen im Saarland, in Schleswig-Holstein und in NRW formulierte Alexander Gauland als Wahlkampfziel für den 24. September, die Zahl der AfD-Wähler weiter zu erhöhen: „Wir haben gute Chancen, zweistellig zu werden, wenn wir einen guten und klugen Wahlkampf machen.“ Und das sei dringend notwendig, „weil damit die Legitimation der AfD als eine wichtige politische Kraft steigt: Je mehr die Wähler JA zur AfD sagen: „Umso mehr haben wir die Möglichkeiten zur politischen Gestaltung.“

Alice Weidel, Mitglied im Bundesvorstand und AfD-Spitzenkandidatin in Baden-Württemberg, bedankte sich bei Marcus Pretzell und den Wahlkämpfern in Nordrhein-Westfalen für „den guten Job unter schwierigen Voraussetzungen … Wir haben den stärksten relativen Zuwachs im Vergleich zu allen anderen Parteien“, was auch unter den Voraussetzungen bemerkenswert sei, „dass die anderen Parteien CDU, SPD und vor allem die FDP die AfD-Positionen mit im Wahlkampf übernommen haben. Da wird sich der Wähler und der Bürger rückblickend fragen müssen, ob diese Wahlversprechen auch letztendlich umgesetzt werden.“

Für den 24. September habe sich die AfD mit dem Bundestagswahlprogramm eine gute Basis geschaffen: „Wir können keine Politik der offenen Grenzen haben und nachhaltige Sozialsysteme: beides zugleich geht nicht … Wir haben aus unseren Wahlkämpfen gelernt, dass wir noch mehr auf die Themen zugehen, unsere Programmpunkte noch mehr schärfen und sachlich nach vorne bringen, wie z. B. das Themenfeld der inneren Sicherheit, der verunglückten Asyl- und Migrationspolitik, der schwelenden Euro- und Europapolitik. Angesichts der Schuldenpolitik in der EU und der sich andeutenden Forderungen des französischen Präsidenten würden die Bürger und Wähler merken, wofür CDU, SPD und FDP letztendlich stehen … Deutschland braucht eine echte Oppositionspartei, die mit maximaler Fraktionsstärke in den Bundestag einzieht“. (mr)

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