Energiewendewahn: Zwangsfinanzierte Windkraft- und Solaranlagen verteuern Strom in doppelter Hinsicht

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Die über den Strompreis subventionierten Wind- und Solaranlagen müssen bei Netzüberlastung kostenpflichtig abgeschaltet werden.

In Mecklenburg-Vorpommern müssen wegen Netzüberlastungen immer mehr Wind- und Solaranlagen abgeschaltet werden. Diese Information verschwieg Energieminister Christian Pegel allerdings in einer Pressemitteilung zu Netzeingriffen in MV.

Dazu erklärt der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Ralf Borschke: „Energieminister Christian Pegel macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Leider hat seine Wunschvorstellung mit der Realität immer weniger zu tun. Laut Pegel wurden die Übertragungsnetze in Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr ‚kaum‘ überlastet, was angeblich deutlich mache, dass die Energiewende ein Erfolg sei. Der Minister verschwieg dabei allerdings, dass die meisten Netzeingriffe über die Verteilernetze erfolgen. Zudem mussten deutlich mehr Wind, Solar- oder Biomasseanlagen wegen Netzüberlastung abgeschaltet werden. Den Steuerzahler hat das allein für MV rund 30 Millionen Euro gekostet.

Auch die von Pegel verbreitete Zahl, wonach auf Mecklenburg-Vorpommern ‚nur‘ 0,6 Prozent aller Einspeisemanagement-Maßnahmen entfallen, sagt nichts über die tatsächlich durchgeführten Eingriffe ins Stromnetz aus. Es liegt nahe, dass durch die vielen Netzeingriffe in Brandenburg auch das Stromnetz in Mecklenburg-Vorpommern stabilisiert wurde.

Doch über all das verliert Pegel in seiner Jubelmeldung kein Wort. Wer die Öffentlichkeit so an der Nase herumführt, Halbwahrheiten verbreitet und unliebsame Fakten unter den Tisch fallen lässt, ist als Minister schlicht eine Fehlbesetzung. Offensichtlich ist der Landesregierung mittlerweile fast jedes Mittel recht, um die Energiewende als Erfolg zu verkaufen und den zunehmenden Widerstand der Bürger gegen den hemmungslosen Ausbau der Windkraft zu brechen.

Immerhin wird Pegel nicht die Naturgesetze außer Kraft setzen können. Die Energienetze vertragen nur minimale Schwankungen, bevor es zum Blackout kommt. Wenn mal kein Wind weht und die Sonne sich hinter Wolken versteckt, muss trotzdem beständig Energie eingespeist werden. Diese dringend nötige Regelenergie kann aber nur durch konventionelle Kraftwerke bereitgestellt werden.

Die verkorkste Energiewende kommt die Bürger teuer zu stehen. Sie werden gezwungen, Windkraft- und Solarlobbyisten zu finanzieren, bekommen im Gegenzug höhere Strompreise und müssen Betreiber von abgeschalteten Anlagen auch noch finanziell entschädigen. Darunter leiden besonders einkommensschwache Haushalte, während Vermögende profitieren. Letztlich ist die Energiewende die größte Umverteilung von unten nach oben, die es jemals in Deutschland gegeben hat.“

Kontakt:

AfD-Fraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern
presse@afd-fraktion-mv.de

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