AfD freut sich auf ‚Meile der Demokratie‘ und viele Gespräche im Sinne gelebter Demokratie

Ronny Kumpf, stellvertretender Landesvorsitzender der AfD Sachsen-Anhalt

Vorbereitungstreffen zur ’10. Meile der Demokratie‘ in Magdeburg wurde zur Diskussion über AfD-Ausgrenzung mißbraucht.

Knapp sechs Wochen vor der 10. Meile der Demokratie in Magdeburg sollten in dem gestrigen „Mobilisierungstreffen“ eigentlich organisatorische Grundsatzthemen behandelt werden. Stattdessen wurde erneut eine hitzige Diskussion über die Teilnahme der AfD geführt. Der Verein „Miteinander e. V.“ hatte in der letzten Woche seine Teilnahme abgesagt und mit der Anmeldung der AfD begründet.

Dazu sagte der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende und Kreisvorsitzende in Magdeburg, Ronny Kumpf, heute: „In dem gestrigen Treffen sollte es um die ‚Klärung offener Fragen‘ gehen. Doch anstatt wichtige organisatorische Fragen zu besprechen, wurde fast ausnahmslos über die AfD diskutiert. Das ist mehr als irritierend, da unsere Teilnahme als demokratisch legitimierte und von fast jedem vierten Bürger in Sachsen-Anhalt gewählte Partei natürlich zulässig, und somit nicht ‚offen‘ ist. Trotzdem wurde von einigen Anwesenden angeregt, den auch von der AfD unterzeichneten ‚Aufruf‘ zur Demokratie-Meile so zu verändern, dass ein AfD-Ausschluss doch noch möglich sein solle. Ein solches Vorgehen widerspricht unserem Demokratieverständnis. Wir freuen uns aber weiterhin auf die Teilnahme an der Meile der Demokratie und auf viele, anregende und unvoreingenommene Gespräche – im Sinne echter gelebter Demokratie.“

Die AfD hat den Verein ‚Miteinander‘ per Mail zu einem Gespräch eingeladen.

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