Was hat Islamkritik mit Rassismus zu tun?

Tino Chrupalla, MdB, Abgeordneter der AfD-Bundestagsfraktion aus Sachsen, FotoAfD/Pixabay_geralt

Sachsens Ministerpräsident Kretschmer spricht von Respekt und bezeichnet aber die AfD repektlos als „extremistische Partei“.

In seiner Eröffnungsrede im Dresdener Neuen Rathaus bezeichnete der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer die Internationalen Wochen gegen Rassismus als „Beitrag für ein anständiges, respektvolles und tolerantes Miteinander.“ Zur Eröffnung kam auch Aiman Mazyek vom Zentralrat der Muslime in Deutschland. Ziel der Veranstaltung sei es gewesen, einer wachsenden Islamfeindlichkeit in Deutschland entgegenzuwirken.

„Wo bleibt Herrn Kretschmers Respekt gegenüber der AfD und ihren zahlreichen Wählern, wenn er uns immer wieder als ‚extremistische Partei‘ bezeichnet und jede Zusammenarbeit ‚für immer‘ ablehnt — obwohl er unsere Inhalte kopiert?“, fragt der stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Tino Chrupalla. Weshalb solle man islamischen Extremisten wie der ‚Muslimbruderschaft‘ gegenüber tolerant sein, wenn diese sogar in vielen islamischen Ländern als terroristische Vereinigung eingestuft und sie dort deshalb verboten ist?

„Was genau hat Islamkritik, also die Kritik an einer religiösen Ideologie, mit Rassismus zu tun? Wann wird endlich der weltweit verbreitete antideutsche Rassismus thematisiert? Und was tut Herr Kretschmer gegen die Deutschfeindlichkeit politischer Akteure in unserem eigenen Land?“, hinterfragt der AfD-Bundestagsabgeordnete. (Berlin, 15.3.2018)

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