Keine Wahlkampfauftritte türkischer Politiker auf deutschem Boden

Georg Pazderski, stellvertretender AfD-Bundesvorstand und Vorsitzender der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, FotoAfD/Pixabay_godil

Bundesregierung muss Wischiwaschi-Position aufgeben und klare Ansage Richtung Ankara machen.

Der stellvertretende AfD-Bundessprecher Georg Pazderski hat die Ankündigung des türkischen Außenministers Cavusoglu kritisiert, auf einer Gedenkveranstaltung in Solingen eine Rede halten zu wollen. Der Termin liegt mitten im türkischen Wahlkampf:

„Cavusoglu darf keine Chance bekommen, türkische Wahlkampfthemen nach Deutschland zu tragen. Schon gar nicht auf einer Gedenkveranstaltung. Darum muss Außenminister Maas die weiche Wischiwaschi-Position der Bundesregierung aufgeben und endlich eine klare Ansage Richtung Ankara machen. So wie auch schon der österreichische Bundeskanzler Kurz. Aus Wien hieß es eineindeutig: Nein zu türkischen Wahlkampfreden! Diese klare Haltung fordert die AfD auch für die Bundesrepublik.“

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