Wenn GRÜNE mitregieren, scheint grüne Politik zum Fremdwort zu werden

Foto: Pixabay-webandi

AfD lehnt die groß angelegten GRÜNEN-Baumabholzungen in Kassel ab.

Am 11. Februar 2019 kam es zu Bürgerprotesten in Kassel, weil entsprechend der Entscheidung der ROT-GRÜN dominierten Stadtverordnetenversammlung in der Heinrich-Heine-Straße im großen Stil Bäume abgeholzt und dabei u.a. auch 90 Linden zum Opfer fallen sollen. Weitere 37 Linden sollen am Friedrichsplatz gerodet werden. Die AfD in der Stadtverordnetenversammlung spricht sich deutlich gegen die Fällaktionen aus und erhält dabei volle Zustimmung des AfD-Landesvorstandes.

Der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Kasseler Rathaus, Michael Werl, fordert die Stadt auf, sich für den Erhalt der Bäume einzusetzen: „Wir teilen die Ansicht des Experten Peter Vesely (NABU), dass die Begründung, die Linden an der Heinrich-Heine-Straße seien krank, vorgeschoben ist und sich das Gartenbauamt für die einfachste Lösung entschieden hat.“

Die AfD-Fraktion steht einer Sanierung der Straße grundsätzlich wohlwollend gegenüber, lehnt jedoch die städtischen Planungen zu Lasten der Bäume, der Anwohner und des Straßenverkehrs ab. „Wie auch der Stadthistoriker Christian Presche sind wir der Meinung, dass das Fällen der Linden am Friedrichsplatz ein empfindlicher Eingriff in ein historisches Ensemble ist, das durch die viel kleineren Neupflanzungen auf Jahrzehnte hinweg unübersehbar bleibt. Wir unterstützen vielmehr seine Forderung, den Friedrichsplatz in seiner ursprünglichen Konzeption wiederherzustellen. Die Stadtregierung hat eine Fürsorgepflicht gegenüber historisch bedeutsamer Architektur in Kassel.“

Der GRÜNE Dezernent Christof Nolda, der für das Gartenbauamt zuständig ist und die Verantwortung für die Baumvernichtung trägt, werde mit seinen Entscheidungen für eine höhere Lärmbelästigung und einer Verschlechterung des Stadtklimas sorgen, ist sich Werl sicher.

Für den Landessprecher der AfD-Hessen und Vorsitzenden der AfD-Landtagsfraktion, Robert Lambrou, passt diese Fäll-Aktion ins Gesamtbild, das die GRÜNEN seit Jahren an den Tag legen, sobald sie in der Regierungsverantwortung sind. Die Grünen entwickelten sich in Hessen mehr und mehr zur „Baumabholzungspartei“, was sie auch durch die von ihnen mit zu verantwortende großflächige Abholzung des Grimm‘schen Märchenwaldes Reinhardswald nachhaltig unter Beweis gestellt hätten, so Lambrou. Begründet würden solche aus Ideologiegründen durchgeboxten Projekte der Naturzerstörung unter dem Deckmantel einer Energiewende, die nur drei Dinge bewirkten: die Zerstörung von Natur, die Verteuerung der Energiekosten und gleichzeitig hohe Gewinnmargen für diejenigen, die von der sogenannten „großen Transformation“ finanziell profitieren würden.

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