Die Menschen haben ein Recht auf Aufklärung der Treuhand-Machenschaften

Björn Höcke MdL, AfD-Landessprecher und Fraktionsvorsitzender der AfD-Landtagsfraktion Thüringen, FotoAfD

Wenn die AfD im Herbst stärkste Kraft bei den Landtagswahlen wird, werden wir diese Machenschaften restlos aufarbeiten!

Der Thüringer AfD-Landessprecher und Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion, Björn Höcke, fordert anlässlich der 1. Mai-Kundgebungen, die Arbeit der Treuhand restlos aufzuklären: „Auch fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sind die Menschen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR trotz gleichen Fleißes und gleicher Qualifikationen wirtschaftlich schlechter dran als die im Westen. Das spricht nicht nur allen politischen Versprechungen der Altparteien Hohn, sondern verstößt auch gegen das Grundgesetz, das die Herstellung gleicher Lebensverhältnisse in ganz Deutschland vorschreibt.“

„Wer nach den Ursachen dieser ungleichen Entwicklung in Ost und West sucht, der kommt nicht umhin, die Arbeit der Treuhand restlos aufzuarbeiten. Das heißt auch, wir müssen der Frage nachgehen, wer damals ein Interesse daran hatte, das Gebiet der ehemaligen DDR zu deindustrialisieren. Viele Bürger haben von Rügen bis zum Thüringer Wald bis heute das Gefühl, dass sie damals über den Tisch gezogen wurden. Erst wenn dieses Gefühl beseitigt ist, ist auch die deutsche Einheit vollendet, erst dann kann Deutschland wirklich zusammenwachsen.“

„Die Altparteien haben an einer Aufklärung schlicht und einfach kein Interesse. Schließlich haben sie damals den Abwicklungsprozess politisch organisiert und legitimiert. Doch wenn die AfD im Herbst stärkste Kraft bei den Landtagswahlen wird, dann werden wir diese Machenschaften restlos aufarbeiten. Dafür werden wir in Thüringen einen Untersuchungsausschuss einsetzen, der Licht ins Dunkel bringt.“

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