Kennzeichnung von Fahrzeugen mit Alternativ-Antrieben erhöht Sicherheit

Volker Schnurrbusch MdL, verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein, FotoAfD/Pixabay_wal_172619

Antrag der AfD-Fraktion Schleswig-Holstein, um Rettungskräfte und Insassen in Unfallsituationen besser zu schützen.

Die AfD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein hat am 22. Juni 2019 einen Antrag eingebracht, in dem eine einheitliche Kennzeichnung für E-Autos, Plug-In-Hybride sowie für Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb gefordert wird.

Der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Volker Schnurrbusch, sieht in der einheitlichen Kennzeichnung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit: „In einer Unfallsituation muss für die Feuerwehr ein Fahrzeug mit alternativem Antrieb schnell als solches erkennbar sein. Denn geraten E-Autos oder Hybridfahrzeuge in Brand, sind laut Angaben des Unternehmens Tesla durchaus etwa 12.000 Liter Wasser erforderlich, um das Feuer zu löschen. Hiesige Löschfahrzeuge können hingegen lediglich um die 1.500 bis 2.000 Liter mitführen. Dazu kommt, dass Batterien oftmals derart unzugänglich verbaut sind, dass Löschwasser gar nicht bis zum Brandherd vordringt. Ein scheinbar bereits gelöschter Brand kann leicht von neuem aufflammen. Außerdem können E-Autos nach einem Unfall elektrisch unter Spannung stehen, was für Insassen wie für Rettungskräfte noch ein zusätzliches Risiko bedeutet. Die AfD-Fraktion beantragt aus diesen genannten Gründen, die verpflichtende E-Kennzeichnung für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben umgehend einzuführen“, so Schnurrbusch.

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