AfD fordert lückenlose Aufklärung zum Kindesmissbrauch an Uni-Klinik Homburg

Rudolf Müller MdL, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion Saarland, FotoAfDSaar

Das Vertuschen und Verstecken, um einer gerechten Strafe zu entgehen, muss beendet werden.

Die AfD-Fraktion im Saarländischen Landtag hat den Ministerpräsidenten aufgefordert, die skandalösen Vorfälle in der Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik Homburg umfassend aufzuklären und kompromisslos alle erforderlichen Konsequenzen zu ziehen. Das Vertuschen und Verstecken, um einer gerechten Strafe zu entgehen, müsse beendet werden.

„Erneut schlechte Nachrichten aus dem Saarland. Über Jahre wurden Kinder in der Jugendpsychiatrie der Uni-Klinik Homburg missbraucht. Dies allein ist schon ungeheuerlich. Es ist an der Zeit, nun endlich in Deutschland mit Kindesmissbrauch „aufzuräumen“. Motiv für das jahrelange Verschweigen war angeblich, dass mit der Information den Patienten mehr geschadet als genutzt werde. Dies ist an Zynismus nicht zu überbieten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Fraktion.

Der Verdacht liege nahe, dass die Klinikleitung Schadenersatz und Schmerzensgeldansprüche vereiteln wollte. Auch die Landesregierung müsse von den Ereignissen gewusst haben durch ein anhängiges Strafverfahren. Es handle sich um ein grobes Pflichtversäumnis, die Eltern nicht informiert zu haben, damit diese ihre Rechte und Ansprüche für die missbrauchten Kinder hätten geltend machen können.

Vor dem Hintergrund dieser skandalösen Zustände erwartet die AfD-Fraktion nun von der zuständigen Ministerin umfassende Aufklärung.

Drucken