Einwanderung: Alleingang von Frankreich und Deutschland spaltet Europa

Dr. Alexander Gauland, AfD-Bundessprecher und Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD/Pixabay-2426540

Heuchlerische Positionierung Frankreichs: Italien soll seine Häfen für Migranten öffnen, aber Frankreich selbst zieht nicht nach.

AfD-Bundessprecher Dr. Alexander Gauland, Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, bezeichnet das Ergebnis der Ministerkonferenz zur EU-Einwanderungspolitik als eine große Pleite: „Lediglich ganze acht von 28 Ländern, darunter Luxemburg und Kroatien, haben sich kooperationswillig gezeigt. Nicht aber die viel wichtigeren Staaten wie Spanien, Italien oder die osteuropäischen Länder. Dies als Erfolg zu verkaufen, ist pure Augenwischerei. Viel schlimmer ist jedoch, dass der von allen Seiten befürchtete Alleingang von Frankreich und Deutschland auf dieser Konferenz tatsächlich stattgefunden hat. Hier wird versucht, gegen den Willen der Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten, eine Verteilungspolitik durchzudrücken, die allen schadet und weiterhin Anreize für Migranten schafft, nach Europa zu kommen, statt den Migrantenstrom zu stoppen“, sagt Gauland.

„Besonders heuchlerisch ist die Positionierung Frankreichs: Sie verlangt von Italien, seine Häfen für Migranten zu öffnen, zieht jedoch selbst nicht nach. Maas und Merkel täten gut daran, mit den wichtigen Ländern wie Italien in Sachen Einwanderungspolitik auf Augenhöhe zu verhandeln, anstatt sie zu ignorieren und damit Europa immer weiter zu spalten.“

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