Niedersachsen rettet nicht die Welt, indem es sich selbst deindustrialisiert

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Im ‚Greta-Wahn‘ opfert Ministerpräsident Weil mit der Autoindustrie und der Landwirtschaft die beiden größten Arbeitgeber in Niedersachsen.

In einer Pressekonferenz legte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) seine Pläne und Schwerpunkte für die kommenden Monate dar. Das alles entscheidende Thema sei der Klimaschutz, dem sich auch die beiden größten Arbeitgeber in Niedersachsen, die Autoindustrie und die Landwirtschaft, unterzuordnen hätten. Er schwärmt vom Wasserstoff als der Technologie der Zukunft und hält Konjunkturprogramme für die Wirtschaft für überflüssig. Das Wort Rezession würde er noch lange nicht in den Mund nehmen, so der Mann der SPD.

Der umwelt- und energiepolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Stefan Wirtz sieht in den Ausführungen des Ministerpräsidenten eine Mixtur aus idealisiertem Wunschdenken und falsch verstandener Klimaschutz-Illusion:„Weil hofft auf Technologiewunder und Entwicklungssprünge bei der noch sehr ineffizienten Speicherung von Strom in Wasserstoff und hängt noch anderen Utopien nach. Unterdessen betätigt er sich als Totengräber des Industriestandortes Niedersachsen. Nicht zu vergessen: Klimaschutz ist nicht gleich Umweltschutz. Die Mais-Monokulturen für die Biogas-Gewinnung lassen unsere Pflanzen- und Tierwelt ebenso verarmen wie Tausende von Windrädern, die Vögel, Fledermäuse und Insekten töten. Die Millionen, die in einen vermeintlichen Klimaschutz fließen, fehlen dem echten Umweltschutz. Ohne die Folgen zu bedenken, rennt Stephan Weil im ‚Gretawahn‘ der links-grünen Klientel hinterher. Das ist Populismus pur.“

Der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Stefan Henze, bringt es auf den Punkt: „Niedersachsen rettet nicht die Welt, in dem es sich selbst deindustrialisiert.“

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