‚Sexsalat‘ von pro familia hat mit kindgerechter Aufklärung nichts zu tun

Nicole Höchst, Mitglied der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD

Die AfD-Bundestagsfraktion fordert die Lehrerverbände auf, nur seriöse Aufklärung in Anspruch zu nehmen, die das Kindswohl achtet.

Die AfD-Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst fordert die Lehrerverbände auf, im Rahmen der schulischen Sexualaufklärung nur seriöse Programme durchzuführen, welche die Grenzen der Kinder, also das Kindswohl, achten. Angebote wie „Sexsalat“ von „pro familia“ würden diesem Anspruch nicht gerecht: „Das hat mit qualifizierter Aufklärung durch geschulte Pädagogen absolut nichts zu tun. Hier reduziert man Sexualität auf reine Körperfunktionen und baut auf unverantwortliche Art und Weise die ganz natürliche Scham der Kinder ab. Bindung, sanftes Entdecken des Anderen und mit dem Alter mitlaufende sexuelle Entwicklung spielen keine Rolle mehr. In drei Bundesländern kommt dann noch Queer mit einem Toleranzteam an die Schule, bei dem die heterosexuelle Mehrheit der Bevölkerung nur noch mit einem Fünftel vertreten ist“, sagt Höchst.

„Wenn ich rufe Penis, müssen alle Penisse aufstehen.“ Dann sind die Scheiden, Schmuckkästchen oder Schmusibären dran. Das Stuhlkreisspiel von „pro familia“ heißt „Sexsalat“. Kombiniert mit Penispuzzle, Stofftiervulven, übergroßen Klitoris, Menstruationstassen und der Erkenntnis das Mädchen drei Löcher haben, führen sie nach Geschlechtern getrennte Aufklärung an Schulen durch. Pro familia besitzt deutschlandweit 16 Landesverbände, 16 Landesvorstände, 16 Landesgeschäftsstellen, 182 Beratungsstellen und 4 medizinische Zentren.

„Die Ergebnisse lassen nicht auf sich warten. Besonders die Mädchen treffen später wieder auf ‚pro familia‘ und zwar bei der Abtreibungsberatung. ‚Pro familia‘ ist eben alles andere, als pro Familie. Dass nach Angabe von ‚pro familia‘ mehr Schulen ihre Klassen für derartige obskure Veranstaltungen anmelden als Plätze vorhanden sind, zeigt, wie weit der moralische Verfall bereits von der Gesellschaft Besitz ergriffen hat. Die AfD-Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass Eltern sich zukünftig keine Sorgen mehr darüber machen müssen, was ihren Kinder bei der Sexualaufklärung in der Schule zugemutet wird. Leider zeigen die Folgen sich erst im späteren Leben. Ob diese Art von Aufklärung jedoch noch gemeinnützig ist, darf angezweifelt werden. Solange sich nichts gravierend ändert, sollte ein Familienministerium von jeder Art von Unterstützung absehen. Die AfD-Fraktion fordert die Lehrerverbände auf, nur noch seriöse Aufklärung in Anspruch zu nehmen, die die Grenzen der Kinder, also das Kindswohl, achtet“, so Höchst.

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