Wer im Alter Pflegeleistungen in Anspruch nehmen muss, ist sprichwörtlich arm dran

Corinna Herold MdL, sozialpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, FotoAfD/Pixabay_1553343

AfD fordert eine Entlastung der Betroffenen und eine Überarbeitung der Zustände in der Altenpflege.

Thüringer Pflegeheimbewohner zahlen im Schnitt 1.400 Euro, das sind 10 Prozent mehr als noch 2018. Damit ist Thüringen mit Sachsen und Sachsen-Anhalt trauriger Spitzenreiter beim Anstieg der Eigenbeteiligung.

Dazu sagt die sozialpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag, Corinna Herold:

„Wer im Alter Pflegeleistungen in Anspruch nehmen muss, ist sprichwörtlich arm dran. Nicht nur die Rente wird dafür aufgebraucht, auch die Angehörigen werden bei Bedarf zur Kasse gebeten. Die Altparteien haben einen unvergleichlichen Missstand herbeigeführt. Einerseits werden Bedürftige und deren Angehörige mit immer höheren Kosten für die Pflege belastet, doch von diesem Geld kommt andererseits bei den Beschäftigten in der Pflege nichts an. Deren Gehälter sind immer noch viel zu niedrig. Dieser Missstand muss schnellstens beseitigt werden. Notwendig wäre dazu eine gesetzliche Deckelung des Eigenanteils. Das Vorhaben aber ist im Bundesrat stecken geblieben.

Neben einer Entlastung der Betroffenen fordern wir grundsätzlich eine Überarbeitung der Zustände in der Altenpflege. Eine angemessene, rentenrechtliche Berücksichtigung der individuellen häuslichen Pflege, eine langfristige Gleichstellung der Pflegesätze für häusliche und ambulante/stationäre Pflege sowie eine Abschaffung des Schulgeldes für Pflegerinnen und Pfleger sind nur einige Maßnahmen aus dem Wahlprogramm der AfD.“

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