EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger erklärt vorzeitigen Rücktritt

Gunnar Beck, MdEP, Währungspolitischer Sprecher der AfD-Delegation im EU-Parlament, FotoAfD/Pixabay 2251537

Sabine Lautenschläger hat die Konsequenzen aus Draghis widerrechtlichem Treiben gezogen.

Sabine Lautenschläger scheidet vorzeitig aus dem EZB-Vorstand aus und damit mehr als zwei Jahre vor Ende ihrer regulären Amtszeit. Dass deutsche Vorstandsmitglieder vorzeitig zurücktreten, ist nicht das erste Mal. Nach dem rasanten Anleihekaufprogramm der EZB, traten 2011 auch Bundesbankpräsident Axel Weber, Jürgen Stark und Chefvolkswirt der EZB zurück.

Der währungspolitische Sprecher der AfD-Delegation im EU-Parlament, Gunnar Beck, kommentiert Lautenschlägers Rücktritt: „Sabine Lautenschläger hat die Konsequenzen aus Draghis widerrechtlichem Treiben gezogen. Seit 2011 hat niemand freudiger die EU-Verträge gebrochen, hemmungsloser die Sparer enteignet und die Steuerzahler belastet als Mario Draghi. Draghis Politik ist gescheitert, und sein vorletzte Woche angekündigtes Anleihekaufprogramm ist das Eingeständnis dafür. Der Euro liegt seit 2011 auf der Intensivstation. Dass Draghi ihn nun morphiumabhängig macht, ist der Grund für Lautenschlägers Rücktritt. Die Bundesregierung hingegen stellt sich weiterhin hinter Draghi, der die Bürger um ihr hart erarbeitetes Geld und ihre Altersvorsorge bringt. All das zur Rettung maroder Banken und zur Fortsetzung unverantwortlicher Regierungspolitik. Draghis billiges Geld finanziert auch die Flüchtlings- und Klimapolitik der Kanzlerin, denn bei marktgerechten Zinsen könnte sich Frau Merkel ihre Weltrettungsphantasien gar nicht leisten.“

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