Der Einmarsch der Türkei in Syrien destabilisiert die gesamte Region

Dr. Alexander Gauland, AfD-Bundessprecher und Vorsitzender der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, FotoAfD

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat seine Verbündeten in Nordsyrien ohne Not im Stich gelassen.

Zum Einmarsch türkischer Truppen in Syrien äußern sich AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Alexander Gauland sowie der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Armin-Paulus Hampel und der Vorsitzende der Syrien-Kontaktgruppe, Frank Pasemann.

Dr. Alexander Gauland MdB: „Der amerikanische Präsident Donald Trump hat seine Verbündeten in Nordsyrien ohne Not im Stich gelassen. Das halte ich für einen schweren außenpolitischen Fehler, der sich noch bitter rächen wird und die Region weiter destabilisiert – mit unabsehbaren Folgen nicht nur für die Vereinigten Staaten, sondern auch für Europa.

Armin-Paulus Hampel MdB: „Die EU muss angesichts des Einmarsches der Türkei in Syrien, der eine schweren Verletzung des Völkerrechts darstellt, unverzüglich die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abbrechen. Ankara hat einmal mehr bewiesen, dass die Türkei nicht zu Europa gehört.“

Frank Pasemann MdB, Mitglied im AfD-Bundesvorstand: „Durch den Einmarsch der türkischen Armee in Syrien droht in der Region ein gefährlicher Flächenbrand. Bereits die Militäroffensive der Türkei in der Region um Idlib hat die Lage in der Region weiter verschärft. Die Türkei muss die Souveränität Syriens über sein Territorium endlich ohne Einschränkungen respektieren.“

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