Keinen Millimeter für Antisemiten!

Georg Pazderski MdA, stellvertretender AfD-Bundessprecher und Vorsitzender des AfD-Landesverbandes Berlin, FotoAfD/CC0-Pixabay_699040-https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/?ref=ccsearch&atype=rich

Keinen Platz für politisches Verständnis, Instrumentalisierung durch Regierungskreise und weiche Kuscheljustiz gegenüber Antisemitismus.

Der stellvertretende AfD-Bundessprecher und Berlins Landes- und Fraktionschef Georg Pazderski fordert ein politisches Umdenken nach den Morden von Halle: „Angriffe auf Juden in Deutschland sind unerträglich und müssen endlich im Keim erstickt werden. Leider war absehbar, dass es zu so einer Eskalation wie jetzt in Halle kommen würde. Grund hierfür ist die fatale Politik der Altparteien, die – wie z. B. in Berlin – Antisemiten duldet und teilweise sogar hofiert: Wenn die Altparteien im Abgeordnetenhaus unseren Antrag zur Verurteilung des jährlichen Al-Quds-Aufmarsches ablehnen, ist das ein fatales Zeichen. Gleiches gilt, wenn der Bundestag mit großer Mehrheit einen Antrag zur Verurteilung israelfeindlicher UN-Resolutionen zurückweist. Erst recht motiviert es Antisemiten, wenn sogar die Staatsanwaltschaft keinen Haftgrund darin sieht, wenn ein Messermann eine Berliner Synagoge angreift. Ich fordere daher: Jeder Antisemitismus – rechter, linker und muslimischer – muss endlich konsequent geächtet und Taten müssen hart bestraft werden. Platz für politisches Verständnis, Instrumentalisierung durch Regierungskreise und weiche Kuscheljustiz darf es nicht geben.“

Die Vorsitzende der Juden in der AfD, Dr. Vera Kosova, sagte: „Der Schock sitzt tief. Ja, wir sind sprachlos. Das abscheuliche und menschenverachtende Verbrechen in Halle erschüttert uns. Purer Hass und Gewalt schlagen uns entgegen beim Anblick dieser Bilder. Das hilflose „Warum“ hallt in unseren Köpfen. Wir suchen nach Antworten und finden keine. Und auch diesmal waren es die Sicherheitszäune, die das Schlimmste für die Juden in Deutschland verhindern konnten. Wir – die jüdischen Deutschen – werden diese Zäune so schnell nicht wieder los. Sie sind Ausdruck einer politischen und gesellschaftlichen Hilflosigkeit. In einer Gesellschaft mit einer freiheitlich demokratischen Grundordnung gibt es keinen Platz für Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien. Beten wir gemeinsam darum, dass wir uns nicht dazu verleiten lassen, gegen den auf uns gerichteten Hass ebenfalls mit Hass zu reagieren. Wir brauchen Gottes Hilfe, aber auch unseren klaren, wachen Verstand, der es uns ermöglicht, diese gesamtgesellschaftliche Belastungsprobe zu überstehen.“

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