Mit Eröffnung der größten Moschee in Hessen wird der politische Islam etabliert

Volker Richter, Mitglied der AfD-Landtagsfraktion Hessen, FotoAfDHessen

Hier werden über 70 Jahre Frauenbewegung aufs Spiel gesetzt für falsch verstandene religiöse Toleranz.

Der Abgeordnete der hessischen AfD-Landtagsfraktion Volker Richter hat die Eröffnung der größten Moschee in Hessen kritisiert: „Hier wird die größte Ahmadiyya-Moschee Deutschlands eröffnet und die Öffentlichkeit ist davon kaum bis gar nicht unterrichtet. Warum wird hier eine islamische Gemeinde unterstützt, die ein archaisches Frauenbild vertritt?“, fragt Richter, Sprecher seiner Fraktion für Integrationspolitik. Die AfD erachtet die Eröffnung deshalb als kritisch, weil „hier über 70 Jahre Frauenbewegung aufs Spiel gesetzt für falsch verstandene religiöse Toleranz werden“. Laut der Islam-Kennerin Necla Kelek versuchen die Mitglieder der Ahmadiyya den politischen Islam zu verbreiten und nehmen den Koran streng wörtlich. „Wer einer solchen Gruppierung erlaubt, eine derart große Moschee zu bauen, hilft dabei, den politischen Islam in Deutschland zu etablieren und setzt auch noch ein weithin sichtbares Zeichen gegen Frauenrechte“, so Richter.

In Dotzheim wurde am 14. Oktober 2019 die größte Moschee mit Minarett in Hessen eröffnet, die nach Angaben der Ahmadiyya-Gemeinde bundesweit die größte ihrer Art sein soll. Den 1.100 Ahmadiyya-Mitgliedern in Wiesbaden steht damit ein 3.000 Quadratmeter großes Grundstück zur Verfügung. In Ahmadiyya-Gemeinden herrscht strikte Geschlechtertrennung. Männer geben Frauen nicht die Hand, die Geschlechter beten getrennt.

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