Das Mitführen von Taschenmessern sollte nicht kriminalisiert werden 

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Der stellvertretende bayerische Ministerpräsident nahm die AfD-Forderung auf und sollte nun die Position gegenüber der CSU durchsetzen.

Die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Katrin Ebner-Steiner, zeigt sich darüber erfreut, dass nun auch seitens des stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten (Freie Wähler) ein klares Bekenntnis zum Mitführen von Taschenmessern gegeben wurde. Bisher hatte sich dafür vor allem die AfD-Fraktion ausgesprochen. Statt sich über Messerverbote für rechtstreue Bürger Gedanken zu machen, solle die Politik mit aller Entschiedenheit gegen wirkliche Kriminelle vorgehen: „Es ist erfreulich, dass Aiwanger eine Forderung der AfD aufgreift, rechtschaffenen Bürgern das Tragen von Messern nicht zu untersagen – derzeit werden ja sogar Verbote von Trachtenmessern diskutiert! Mit einem Messerverbot werden aber nur jene Bürger bestraft, die ihre Messer seit jeher als Werkzeug betrachten – sei es im Handwerk, in der Brauchtumspflege, bei der Fischerei oder im Lebensmittelgewerbe“, sagt Ebner-Steiner: „Wir erwarten vom stellvertretenden Ministerpräsidenten nun, dass er seine Position auch gegenüber dem Koalitionspartner durchsetzt und sich offen gegen Bundesratsinitiativen stellt, die seit längerem das Tragen von Messern unter Strafe stellen wollen. Und auch wäre zu fragen, ob Herr Aiwanger nun konsequent gegen die Verschärfung des Waffenrechts vorgeht. Sonst blieben seine Worte wieder einmal nur heiße Luft“, so Ebner-Steiner.

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