Gewalt gegen Prof. Lucke ist skandalös für Wissenschaftsstandort Hamburg

Dirk Nockemann, Vorsitzender der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, FotoAfD/Pixabay-1448302-nikosapelaths CC0-Pixabay

Prof. Dr. Bernd Lucke wurde bei Vorlesung an Hamburger Universität geschubst und niedergeschrien – wo bleibt die „grüne“ Solidarität?

Das hatte sich Prof. Dr. Bernd Lucke sicherlich anders vorgestellt, als er er am heutigen 16. Oktober 2019 nach fünf Jahren an die Hamburger Universität zurückkehrte und eine Vorlesung durchführen wollte. Denn der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) hatte etwas dagegen und zu Protesten aufgerufen. Dann marschierte die Antifa auf und skandierte Parolen wie „Nazi Schweine raus aus der Uni“ oder “Verpiss Dich, hau ab“. Lucke wurde körperlich angegangen und mit Papier beworfen. Schließlich verließ er das Rednerpult und nahm im Plenum Platz, womit die Vorlesung abgebrochen werden musste.

Der Vorsitzende und wissenschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Dirk Nockemann, hat die Hetze des AStA der Uni Hamburg und die Gewalttätigkeiten von Antifanten gegen Prof. Dr. Bernd Lucke aufs Schärfste verurteilt. Zugleich forderte er die grüne Wissenschaftssenatorin, den Senat und die Hochschulleitung auf, einen sicheren Lehrbetrieb sicherzustellen: „Dieser Vorfall ist unwürdig für den Wissenschaftsstandort Hamburg und erinnert an dunkelste Zeiten der deutschen Geschichte. Dass dies in unserer vermeintlich toleranten und weltoffenen Hansestadt möglich ist, ist sehr beschämend und macht wütend. Es kann nicht sein, dass eine kleine – aber lautstarke und gewaltaffine – Minderheit an der Universität entscheidet, wer lehren darf und wer nicht. Und wo bleibt eigentlich der Appell der ansonsten so toleranten und nun wortkargen grünen Wissenschaftssenatorin Fegebank? Ich fordere den Senat und die Hochschulleitung auf, den Lehrbetrieb an der Universität Hamburg – auch selbstverständlich für Herrn Prof. Dr. Bernd Lucke – sicherzustellen“, so Nockemann.

Drucken