Strom und Heizung müssen für alle Bürger bezahlbar bleiben

Jörg Nobis MdL, Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein, FotoAfD/Pixabay_distel2610 CC0-Pixabay

2018 standen wegen Zahlungsproblemen 12.400 Haushalte in Schleswig-Holstein im Dunkeln, Strom und Heizung dürfen nicht zum Luxus werden.

Jörg Nobis, Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein, hat die Verteuerung der Strompreise als Folge der staatlich vorangetriebenen Energiewende scharf kritisiert. Wie die Bundesnetzagentur bekannt gab, sollen die EEG-Umlage 2020 um fünf Prozent auf 6,756 Cent pro Kilowattstunde angehoben werden und die Nutzungsentgelte für das Stromnetz steigen. Beide Faktoren haben schon heute einen Anteil von jeweils einem Viertel des Stromgesamtpreises.

„Die Energiewende verteuert den Strom auch im nächsten Jahr wieder deutlich, weil die Verbraucher dann noch mehr für die Förderung der ohnehin massiv subventionierten Erneuerbaren Energien zuzahlen sollen“, sagt Nobis: „In der Folge wird sich der Energienotstand weiter verschärfen: Im letzten Jahr standen wegen Zahlungsschwierigkeiten 12.400 schleswig-holsteinische Haushalte oft wochenlang im Dunkeln – es steht zu befürchten, dass durch weitere Preissteigerungen noch deutlich mehr Haushalte in einen Blackout getrieben werden. Die Folgen der ruinösen Klimapolitik treffen somit in erster Linie diejenigen, die ohnehin jeden Euro dreimal umdrehen müssen. Elektrisches Licht und Heizung dürfen jedoch nicht zum Luxus werden. Im Sinne sozialer Verantwortung fordern wir deshalb eine Energiepolitik, die Strom und Energie wieder für jeden Bürger bezahlbar macht. Dafür braucht es einen ausgewogenen Energiemix und die Abschaffung der EEG-Umlage“, so Nobis.

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