Behörden müssen bei Lebensmittel-Gefahren schneller handeln können

Verena Hartmann, AfD-Bundestagsabgeordnete und ernährungspolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD/Pixabay cocoparisienne 273581, CC0-Pixabay

AfD-Bundestagsfraktion fordert die Bundes- und Landesregierungen auf, die Lebensmittelsicherheit für Verbraucher nachhaltig sicherzustellen.

Die jüngsten Lebensmittelskandale sind für Verena Hartmann, AfD-Bundestagsabgeordnete und ernährungspolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion, ein Alarmzeichen: „Die Verbraucher sind derzeit Opfer von Lebensmittelskandalen. Obwohl der Schutz der Verbraucher vor gefährlichen Lebensmitteln dem Staat obliegt, wird erst gehandelt, wenn es zu spät ist. Die Bürger mussten tagelang warten, bevor sie wussten, welche Produkte und Marken betroffen sind. Nicht wenige fragten sich, ob man heutzutage einen Vorkoster benötigt, wenn man im Supermarkt einkauft.“

Hartmann nimmt dabei Bezug auf die in Zusammenhang mit Lebensmitteln der Firma Wilke festgestellten Todes- und Krankheitsfällen durch Listerien und fordert die Bundesregierung auf, endlich die Schwachstellen in der Lebensmittelsicherheit zu identifizieren: „Der Bund muss die Länder zu einer Ist/Soll-Analyse auffordern, um sich ein Bild über die offenbar unzureichende Personalausstattung im Bereich der Lebensmittelkontrollen zu machen. Es kann einfach nicht sein, dass aufgrund von Personalmangel nur etwa die Hälfte der vorgeschriebenen Routinekontrollen stattfinden und dass es fast eine Woche dauert, bis der Verbraucher dringend benötigte Informationen darüber erhält, welche Lebensmittel gefährlich sind. Die Behörden sollten personell und materiell in die Lage versetzt werden, innerhalb von maximal 48 Stunden alle notwendigen Informationen über gesundheitsgefährdende Lebensmittel herausgeben zu können. Mit Bestürzung müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass es die durch Lebensmittelverunreinigungen verursachten Todes- und Krankheitsfälle der letzten Wochen nicht gegeben hätte, wenn ausreichende Lebensmittelkontrollen durchgeführt und die Verbraucher rechtzeitig gewarnt worden wären“, sagt Hartmann.

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