Steinmeiers USA-Reise dokumentiert die deutsch-amerikanische Eiszeit

Armin-Paulus Hampel, Außenpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD/Pixabay Alexas_Fotos 3354565, Rabenspiegel 2391749, CC0-Pixabay

Chance zu Trump-Besuch vertan: Ein ‚Wunderbar together‘ sieht anders aus!

Der Außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Armin-Paulus Hampel, findet es befremdlich, dass Bundespräsident Steinmeier auf seiner USA-Reise nicht mit dem amerikanischen Präsidenten zusammentarf:

„Rund 2.000 Veranstaltungen in den USA stehen 2019 unter dem Motto ‚Wunderbar together‘, dem mit 20 Millionen Euro geförderten Kulturprogramm des Auswärtigen Amtes. Bundespräsident Steinmeier hielt sich deshalb zur Wiedereröffnung des Goethe-Instituts in Boston auf und traf sich u. a. mit dem früheren US-Außenminister Kerry aus der Obama-Regierung. Er hielt es jedoch nicht für nötig, dem aktuellen Staatsoberhaupt der USA die Aufwartung zu machen. Hier rächt sich, dass Steinmeier, damals noch in seiner Funktion als Außenminister, den US-Präsidenten einen ‚Hassprediger‘ nannte. Eine absolute diplomatische Entgleisung, die zu einer Eiszeit zwischen Steinmeier und Trump führte. Als ehemaliger oberster Diplomat hätte er seinen Besuch für eine Entschuldigung gegenüber Trump nutzen sollen, um für Tauwetter im Verhältnis der beiden Staatsoberhäupter zu sorgen. In einer immer unsicheren Welt braucht Deutschland starke Freunde und Verbündete: Steinmeier hat diese Chance erneut verpasst. Er handelt uneinsichtig und ist dazu noch schlecht beraten. Das ist die denkbar ungünstigste Kombination in Zeiten zunehmender internationaler Spannungen, die eine enge Zusammenarbeit zwischen Deutschland als dem wichtigsten Land in der EU und den USA erfordern. Ein ‚Wunderbar together‘ sieht anders aus“, sagt Hampel.

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