Die niedrige Zahl von Kontrolleuren ist der eigentliche Lebensmittel-Skandal

Verena Hartmann MdB, Mitglied der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD/CC0-Pixabay-19881735, 3094663 CC0-Pixabay

Es braucht deutlich mehr qualifiziertes Personal und bessere Ausstattung, damit Bund und Kommunen ihrer Kontrollpflicht nachkommen können.

Die Ernährungspolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion, Verena Hartmann, sieht in der viel zu niedrigen Zahl von Lebensmittel-Kontrolleuren den eigentlichen Lebensmitttel-Skandal: „Wenn nur 3,15 Stellen für 3.000 zu kontrollierende Unternehmen im zuständigen Landkreis vorhanden sind, dann ist dieser Skandal überhaupt kein Wunder. Vom Wilke-Skandal sind derzeit 26 Länder weltweit betroffen: EU-Staaten, aber auch Japan, die USA und Russland. Die Rechtsabteilung des weltweit renommierten Robert-Koch-Instituts erklärte, dass von den 37 mit dem Bakterienstamm ‚Sigma 1‘ infizierten Menschen mittlerweile 25 gestorben seien.

Wir müssen endlich die Aufsichtsbehörden auf allen Ebenen – vom Bund bis in die Kommunen – in die Lage versetzen, ihrer Kontrollpflicht effektiv nachkommen zu können. Dafür braucht es deutlich mehr qualifiziertes Personal und eine bessere Ausstattung“, sagt Hartmann.

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