Die EZB-Niedrigzinspolitik bringt die deutschen Pensionskassen ins Wanken

Kay Gottschalk MdB, stellvertretender Bundessprecher der AfD, Foto: AfD/CC0-Pixabay_janeb13_Foto-Rabe CC0-Pixabay

Dies wird erst der Anfang sein, da die private Rentenabsicherung, genau wie die staatliche Rente auch, nicht mehr sicher ist.

Der stellvertretende AfD-Bundessprecher Kay Gottschalk MdB sieht im Gentwurf zur Einbeziehung von Pensionskassen in den Pensionssicherungsverein (PSV) zur Sicherung der Betriebsrenten eine weitere Folge der fatalen Niedrigzinspolitik der EZB: „Die Arbeitgeber, die eigentlich für die Betriebsrenten haften, sind dazu aufgrund der verfehlten Politik der Bundesregierung in den letzten Jahrzehnten und der desolaten Finanzpolitik der EU nicht mehr in der Lage. Wie soll es erst werden, wenn die drohende Finanzkrise da ist. Dann wird auch diese Auffangmöglichkeit schnell ein Ende haben.

Es dürfen jetzt die PSV-Mitgliedsfirmen haften, die bereits lange eingezahlt haben, um diese Lücke zu schließen. Das ist das Problem dieser Auffangpolitik, dass immer Unbeteiligte den Schaden haben und zahlen dürfen. Dies wird zudem erst der Anfang sein, da die private Rentenabsicherung, genau wie die staatliche Rente auch, nicht mehr sicher ist. Soweit sind wir in unserem angeblich so reichen Land schon gekommen“, sagt Gottschalk.

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