Vom Sitzen und sitzengelassen werden – Wer kümmert sich um die Obdachlosen?

Guido Reil MdEP, Mitglied der AfD-Delegation im EU-Parlament, FotoAfD-GR

Während Greta in der Bahn auf dem Boden sitzt, schlafen bei uns 678.000 Obdachlose auf der Straße – dagegen sollte etwas getan werden!

Was für ein Tweet von Greta, wie sie auf ihrer ökologischen Rückreise vom Auftritt auf dem Weltklimagipfel im Durchgang eines Bundesbahnwagons sitzen muss, weil der Zug so überfüllt war. Und vielen Dank an die Deutsche Bahn AG, dass die weltweite Umweltschützerin Nummer Eins dann ab Göttingen in der ersten Klasse Platz nehmen durfte, um – ihrem klimatologischen VIP-statusgemäß – die Fahrt fortsetzen zu können.

Bei all dem Bohei, der sich daraufhin um dieses unfreiwillig komische Bahn-Sitin in den online-Kanälen abspielte, sollte nicht vergessen werden, dass im Jahr 2019 in Deutschland 678.000 obdachlose Menschen diesen Winter wieder Tag und Nacht unter Brücken, in Hinterhöfen und auf Parkbänken verbringen werden: „Wir sollten weniger über medial aufgebauschte Nachrichten von VIPs wie Greta Thunberg reden, sondern konkret etwas gegen die Probleme tun, die bei uns in Deutschland vor der Tür stehen – einem Land, in dem laut CDU und Kanzlerin ‚Alle gut und gerne leben'“, sagt unser AfD-Abgeordneter im EU-Parlament, Guido Reil, der mit seinem ‚alternativen Wärmebus‘ für Obdachlose in Essen auch im Jahr 2019 wieder auf Tour ist.

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