Im Fall Tellkamp sollte Sachsens Ministerpräsident die Meinungsfreiheit sicherstellen

Thomas Kirste, MdL, kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Foto AfD-Sachsen

Wenn linke Gesinnungsdiktatoren öffentliche Debatten verhindern und verzerren, dann ist unsere Demokratie bedroht.

Thomas Kirste, kulturpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, wertet das erneute Verhindern einer Autoren-Lesung des Schriftstellers Uwe Tellkamp im Dresdner Lingnerschloss als einen Akt gegen die Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Zuvor ist Bereits zuvor war eine geplante Lesung an einem anderen Veranstaltungsort nach öffentlichem Druck agesagt worden. Kirste rief Sachsens Ministerpräsident Kretschmer auf, eine Lesung sicherzustellen:

„Es ist ein unhaltbarer Angriff auf die Meinungsfreiheit, wenn weltbekannte Schriftsteller keine öffentlichen Lesungen mehr halten dürfen. Diese Ausgrenzung wirft ein sehr schlechtes Licht auf den Zustand unserer Demokratie. Hier werden Erinnerungen an dunkle Zeiten der Zensur wieder wach. Der Stifter des Schlosses, Odol-Erfinder Karl-August Lingner, würde sich im Grabe umdrehen, wenn er erfahren würde, wie mit seinem Erbe umgegangen wird. Lingner hatte sein Schloss testamentarisch der Stadt Dresden unter der Bedingung geschenkt, dass allen Dresdnern sein Schloss offensteht.

Ich fordere CDU-Ministerpräsident Kretschmer auf, dem Autor umgehend einen Veranstaltungsraum zur Verfügung zu stellen. Die Sächsische Landes- und Universitätsbibliothek oder die Zentrale für politische Bildung bieten sich dafür an. Die Demokratie muss entschieden gegen ihre Feinde verteidigt werden. Linke Gesinnungsdiktatoren und Hypermoralisten dürfen nicht die öffentlichen Debatten verzerren“, sagt Kirste.

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