Links-grüne Bildungspolitik in Berlin bereitet mangelhaft aufs Berufsleben vor

Tommy Tabor MdA, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, ©Laessig

AfD-Fraktion fordert höhere Bildungsqualität und Rückkehr zum Leistungsprinzip.

Der Berliner AfD-Berufsbildungsexperte Tommi Tabor MdA hat die jahrzehntelange linke Bildungspolitik des Berliner Senats für die mangelhafte Ausbildungsfähigkeit der Berliner Schüler verantwortlich gemacht:

„Die Strukturreform vor 10 Jahren hat keine Verbesserung gebracht. Heute sind die Sekundarschulen ohne gymnasiale Oberstufe die neuen Hauptschulen. Der Name wurde getilgt, aber das Resterampe-Image ist geblieben. Die jüngsten Zahlen der IHK überraschen daher leider wenig.“

Ergebnissen der ‚Aus- und Weiterbildungsumfrage 2019‚ der IHK Berlin zufolge erweist sich für viele Unternehmen die Besetzung von Ausbildungsplätzen deshalb als schwierig, weil die Ausbildungsreife der Schulabgänger in vielen Bereichen als mangelhaft einzustufen sei, wie z. B. in punkto Leistungsbereitschaft und Motivation (66,36%), dem mündlichen und schriftlichen Ausdrucksvermögen (58,06%), der Belastbarkeit (56,68%) und Disziplin (48,39%) sowie der elementaren Rechenfertigkeiten (45,16%).

Die AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus setzt sich massiv für die Wiedergewinnung der Ausbildungsfähigkeit ein: „Dazu müssen die Kernkompetenzen Deutsch und Mathematik gestärkt werden. Zu einer solchen Prioritätensetzung ist der Senat aber offensichtlich nicht fähig. Ein kostenfreies Mittagessen bringt keinen Schulabschluss. Wir fordern Bildungsqualität statt Sozialromantik: Voraussetzungen dafür sind Klassen mit einheitlichem Leistungsniveau und mehr Lehrer an den Schulen. Zudem müssen Grundlagen in Deutsch und Mathematik sowie die Freude an Lernen und Leistung bereits im Kindergarten vermittelt werden“, sagt Tabor.

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