Waldrodung? Nein danke: In Sachsen ist kein Platz für neue Windindustrieanlagen

Jörg Urban, Vorsitzender des AfD-Landesverbandes und der AfD-Landtagsfraktion in Sachsen, FotoAfD/CC0-pixabay-3724330_Didgeman CC0-Pixabay

Wer massenhaft tausende von Bäume fällen lässt, erweist der Umwelt und dem Welt-Klima einen Bärendienst.

Jörg Urban, Vorsitzender des AfD-Landesverbandes und der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, hält das Ziel von Energieminister Günther (GRÜNE), 250 neue Windindustrieanlagen im Bundesland aufstellen zu wollen als Illusion und warnt davor, den Sachsenwald hektarweise zu roden. Neben den Eingriffen in die intakte Umwelt würden für die in der Nähe von Windindustrieanlagen lebenden Menschen u. a. starke gesundheitliche Belastungen wie Lärm- und Infraschall-Smog zukommen:

„Noch im Wahlkampf tönte CDU-Ministerpräsident Kretschmer, dass er die Bürger vor den Belastungen durch Windräder schützen will. Er wäre für größere Abstände zu Wohnhäusern als nur 1.000 Meter. Größere Abstände wie z. B. in Bayern sind aus Sicht der AfD auch dringend nötig. Nun gibt Herr Kretschmer das Kernressort Energiepolitik an die Grünen ab, nur um seine Macht zu erhalten. Das heißt für Sachsen: Noch mehr Windräder sollen die Landschaft verschandeln und die Bürger im ländlichen Raum mit Lärm, Infraschall und Schattenschlag belästigen.

Da in Deutschland die 1.000 Meter Abstandsregel bald gelten soll, können in Sachsen aber so gut wie keine neuen Windräder errichtet werden. Der grüne Energieminister wird also nach Schlupflöchern suchen. Vermutlich wird die Staatsregierung am Ende sächsischen Wald für Windräder roden. Auch wenn sie dies im Koalitionsvertrag noch vollmundig ausgeschlossen hat, zeigt die Praxis in Hessen, dass eine schwarze-grüne Landesregierung für angeblich mehr Klimaschutz auch gern Bäume fällt. Die AfD wird entschieden gegen Windräder im Wald kämpfen und nimmt die Gesundheitsrisiken dieser Technologie als einzige Partei ernst“, sagt Urban.

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