AfD-Bayern unterstützt die Kampagne „Fridays gegen Altersarmut“

Katrin Ebner-Steiner, Vorsitzende der AfD-Landtagsfraktion und stellvertretende Vorsitzende des AfD-Landesverbandes Bayern, FotoAfDBayern

AfD-Bayern macht sich für ‚BayernRente‘ mit Aufstockung von bis zu 1.700 Euro (Ehepaare) stark.

Die stellvertretende Vorsitzende des AfD-Landesverbandes Bayern und Vorsitzende der AfD-Landtagsfraktion, Katrin Ebner-Steiner begrüßt die bundesweite Kampagne „Fridays gegen Altersarmut“, die am 24. Januar 2020 zu Kundgebungen an 200 Plätzen in ganz Deutschland aufgerufen hatte:

„Das Rentensystem steht vor dem Zusammenbruch. Die AfD-Fraktion unterstützt das Engagement von ‚Fridays gegen Altersarmut‘ daher ausdrücklich. Wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss eine auskömmliche Rente bekommen. Dabei sind auch die Erziehungszeiten von Müttern fair einzuberechnen. Die AfD-Bayern setzt sich für die ‚BayernRente‘ ein. Diese Zusatzrente soll die gesetzliche Rente für alleinstehende in Bayern lebende Ruheständler auf 1.300 Euro pro Monat aufstocken und für in Bayern lebende Ruheständlerpaare auf 1.700 Euro pro Monat.

Altersarmut ist in Deutschland ein riesiges Problem – obwohl Deutsche im OECD-Vergleich am längsten arbeiten müssen. Seit 2012 wird bei uns das Renteneintrittsalter schrittweise auf 67 Jahre angehoben. In Großbritannien, Frankreich, Italien oder Österreich beginnt der Ruhestand deutlich früher. In Belgien und Luxemburg genügen 60 Jahre, und in Slowenien dürfen Männer sogar schon mit 58,7 Jahren und Frauen mit 58,3 Jahren in Rente gehen. Und nach einem langen Arbeitsleben wird man in Deutschland mit einer besonders niedrigen Rente abgespeist. Ein Vollzeitarbeitnehmer, der 2018 in den Arbeitsmarkt eingetreten ist, kann nach 45 Jahren mit Bezügen in Höhe von 52 Prozent des letzten Lohnes rechnen. Im OECD-Durchschnitt sind es rund 59 Prozent.

Da Deutsche auch seltener über Immobilienbesitz und über geringere Vermögen als die Bürger der meisten anderen Industriestaaten verfügen, ist Altersarmut für viele vorprogrammiert. Aufgrund des anstehenden Renteneintritts der letzten geburtenstarken Jahrgänge, der geringen Zahl künftiger Beitragszahler und der steigenden Lebenserwartung wird sich die Situation bald noch massiv verschärfen. Weitere Heraufsetzungen des Rentenalters, noch geringere Bezüge und noch höhere Beiträge werden die Folge sein“, sagt Ebner-Steiner.

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