AWO-SPD Filz mit zwei neuen Vorständen der SPD in AWO-Wiesbaden zementiert

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Die AfD-Fraktion Hessen fordert die parteiunabhängige Besetzung von Führungspositionen in der AWO, um Vetternwirtschaft vorzubeugen.

Der sozialpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Hessen, Volker Richter, sieht in der Wahl der beiden langjährigen SPD-Mitglieder Wolfgang Hessenauer und Franz Betz in die oberste Vorstandsebene der AWO-Wiesbaden die Verfilzung zwischen SPD und AWO dokumentiert. Von einem Neuanfang, wie dies der neue Vorstandsvorsitzende Hessenauer mitteilte, sei die AWO meilenweit entfernt:

„Zwei von zwölf Vorstandsmitgliedern wurden neu gewählt, ohne dass irgendetwas aufgearbeitet worden wäre. Da kann von einem Neuanfang keine Rede sein. Warum werden nicht endlich parteiunabhängige Personen für Führungspositionen bei der AWO eingesetzt? Wurde zwischen Parteizugehörigkeit und Vetternwirtschaft bei der AWO kein Zusammenhang erkannt?“

Die strukturelle Verflechtung habe einen bitteren Beigeschmack, so Richter. „SPD-Mitglieder haben sich mutmaßlich zulasten der AWO erhebliche finanzielle Vorteile verschafft. Nun sollen zwei weitere SPD-Mitglieder die AWO wieder auf Kurs bringen. Das ist so vielversprechend wie der Versuch, sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen“, sagt Richter.

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