Bundesverdienstkreuz für Draghi kommt Verhöhnung der deutschen Sparer gleich

Beatrix von Storch, stellvertretende AfD-Bundessprecherin und stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD/CC0-Pixabay-3582110 CC0-Pixabay

Draghi sollte sich lieber bei den deutschen Sparern und Rentnern entschuldigen!

Die stellvertretende AfD-Bundessprecherin Beatrix von Storch empfindet es als äußerst befremdlich, dass der ehemalige EZB-Chef Mario Draghi von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen soll: „Man mag es kaum glauben, aber Draghi soll von Steinmeier das Bundesverdienstkreuz erhalten: Der Mann, der mit seiner Nullzinspolitik deutsche Sparer und Rentner enteignet hat. Was für eine Schande. Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Sparer. Deutsche Sparer verlieren jedes Jahr wegen Draghi zig Milliarden. 648 Milliarden Euro haben Deutschlands Sparer schon durch die niedrigen Zinsen verloren, wie die DZ Bank für den Zeitraum von 2010 bis 2019 berechnet hat. Dafür soll sich Draghi öffentlich bei den deutschen Sparern entschuldigen und nicht die Frechheit besitzen, sich ein Bundesverdienstkreuz anheften zu lassen.“

Die Amtszeit von EZB-Chef Draghi war geprägt von massiven Ankäufen von Staatsanleihen und der Einführung von Negativzinsen. Bei seiner Entscheidung im vergangenen Jahr, die Anleihekäufe nach einer Pause wieder aufzunehmen, setzte sich Draghi auch über den Rat des EZB-Expertengremiums hinweg. Schätzungen zufolge dürfte die Nullzins-Politik von Draghi und der EZB die deutschen Sparer und Rentner um etwa 300 Milliarden Euro „erleichtert“ haben.

Drucken