Wer sich von Kinderbildern erpressen lässt, spielt Erdogan in die Karten

Dr. Alexander Gauland MdB, AfD-Ehrenvorsitzender und Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD/CC0-Pixabay-3277563 CC0-Pixabay

Indem bevorzugt minderjährige Migranten nach Deutschland geholt werden, bildet sich per Familiennachzug eine neue Zuwanderungswelle.

Der AfD-Ehrenvorsitzende Alexander Gauland erteilt der Forderung deutscher Politiker eine Absage, die sich für die vorrangige Aufnahme von Frauen und Minderjährigen an der türkisch-griechischen Grenze und Aufnahme in Deutschland ausgesprochen haben. Diese auf den ersten Blick humanitär erscheinende Forderung sei nichts anderes als ein Instrumentalisieren von Kindern:

„Eine willkürlich festgelegte Zahl minderjähriger Migranten nach Deutschland zu holen, löst keinesfalls die eigentlichen Probleme vor Ort. Im Gegenteil: Es ist genau das falsche Signal. Es setzt einen weiteren Anreiz für Einwanderungswillige ihre Kinder vorzuschicken, genau wie es jetzt auch schon passiert. Im nächsten Schritt kommt der Familiennachzug. Die Sogwirkung des deutschen Sozialstaates wird weiter verstärkt.

Hier ziehen linke Medien und Politiker in Deutschland an einem Strang mit Erdogan: Da werden Migranten, die seit Jahren in der Türkei leben, absichtlich falsch als Flüchtlinge tituliert und inszenierte Bilder weinender Kinder werden zur moralischen Erpressung produziert und verbreitet. Wer, wie zahlreiche deutscher Politiker der Altparteien, die sofortige Aufnahme dieser Menschen in der EU fordert, spielt Erdogans Spiel mit. So hat es auch Österreichs Bundeskanzler Kurz klar und richtig formuliert. Hier bahnt sich ein erneutes 2015 an. Das dürfen wir nicht zulassen“, sagt Gauland.

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