Kinder sollten in Kitas und Schulen kein Kopftuch tragen

Ein Kinderkopftuch ist körperliche, psychische Disziplinierung in einem prägenden Alter und fördert die gesellschaftliche Desintegration.

Die familienpolitische Obfrau der AfD-Bundestagsfraktion, Mariana Harder-Kühnel, fordert das Verbot von Kinderkopftüchern in öffentlichen Kindertagesstätten und Schulen, weil dies dem Auftrag von Kitas und Schulen einer freien Entwicklung und Selbstbestimmung zuwiderlaufe:

„Islamische Theologen und Religionswissenschaftler erklären, dass es sich beim Tragen des Kinderkopftuchs nicht um ein religiöses Gebot handelt. Auch Rechtsgutachten, die von ‚Terre des Femmes‘ sowie der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV) in Auftrag gegeben worden sind, bestätigen, dass ein Kinderkopftuchverbot verfassungsgemäß wäre. Das Kinderkopftuch fördert die gesellschaftliche Desintegration junger Mädchen, gewöhnt sie frühzeitig an eine Unterordnung als Frauen und schränkt ihre Persönlichkeitsentwicklung massiv ein.

Ein freies Rennen, Spielen, Schwimmen et cetera ist unmöglich. Die Kinder leben ständig in Angst, dass das Kopftuch verrutscht. Es stellt eine andauernde körperliche und psychische Disziplinierung und Belastung in einem prägenden Alter dar. Öffentliche Kindertagesstätten und Schulen haben den verfassungsrechtlichen Erziehungs- und Bildungsauftrag, die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu einer selbstbestimmten Persönlichkeit zu fördern und sie sozial in das auf Gleichberechtigung aller Menschen angelegte Gemeinwesen zu integrieren. Das Kinderkopftuch verunmöglicht vielen Mädchen eine solche Entwicklung. Deshalb sollte es an öffentlichen Kindertagesstätten und Schulen verboten werden.“

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