‚Fall Bohnert‘ offenbart die unseriöse Meinungsmache des ÖR-Rundfunks

Joachim Paul MdL, Mitglied im AfD-Bundesvorstand und medienpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, FotoCollageAfD_RS615_ARD

Die politische Schlagseite des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss auch angesichts seiner Zwangsbeitragsfinanzierung hinterfragt werden.

Nach dem diffamierenden Beitrag in der Sendung von ‚Panorama‘ über die Social-Media-Aktivitäten des Bundeswehroffiziers Marcel Bohnert fordert AfD-Bundesvorstandsmitglied Joachim Paul, medienpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, eine grundsätzliche, kritische Aufarbeitung des Selbstverständnises der öffentlichen Rundfunkanstalten, deren tendenziöse links-orientierte Berichterstattung nicht mehr geleugnet werden könne:

„Die ‚Welt‘ hat mit dem Artikel über die fragwürdige Berichterstattung der ARD im Fall Bohnert eine Bresche geschlagen. Die wütenden Reaktionen des linken Milieus, das allen Ernstes die Entlassung des Autors fordert, führt das fragwürdige Messen mit zweierlei Maß, das unter linken Journalisten, insbesondere jenen von ‚Panorama’, herrscht, eindrucksvoll vor Augen. Die Recherche der ‚Welt“ zeigen zweierlei: Die im Fall Bohnert engagierten Panorama-Journalisten pflegten stetige Kontakte in die linksextreme Szene, es besteht offenkundig eine politische Nähe zu diesen Kreisen. Und diese Nähe war Grundlage der Berichterstattung über Offizier Bohnert, den man medial schlichtweg zur Strecke bringen wollte. Entlastendes wurde weggelassen, Belastendes dramatisiert, die Story stand bereits vollumfänglich fest, noch bevor Bohnert überhaupt angefragt wurde. Es ist an der Zeit, dass der etablierte Journalismus sich mit der politischen Schlagseite des ÖR beschäftigt und mit einem Journalismus, der längst zu einem skrupellosen Aktivismus geworden ist, der über Zwangsbeiträge finanziert wird und deshalb eigentlich eine besondere Verantwortung hat.“

Der NDR hatte für einen Beitrag in der Sendung „Panorama“ über die Social-Media-Aktivitäten des Bundeswehroffiziers Marcel Bohnert, die österreichische Politikwissenschaftlern Natascha Strobl als „Expertin“ angefragt. Dies ist insofern bemerkenswert, weil Strobl in der Vergangenheit Vorträge bei vom Verfassungsschutz beobachteten Linksextremisten gehalten hatte und sich in der vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppe „Marx21“ engagiert hatte. Nach Recherchen der „WELT“ hatte die ARD Strobl bereits im Vorfeld über die Vorwürfe gegen Bohnert informiert, noch bevor er um eine Stellungnahme gebeten wurde. Dazu teilte die ARD mit, dass es sich dabei um eine aus ihrer Sicht legitime Verdachtsberichterstattung handele. Die WELT warf mit ihrem Artikel nun zum ersten Mal in größerem Umfang die Frage auf, ob zwischen Journalisten der Öffentlich-Rechtlichen und Aktivisten der linksextremen Szene nicht eine zu große Nähe bestehe. Die Kommentare unter dem Artikel gehen aktuell in die Hunderte. Mittlerweile fordern linksradikale Medien und Journalisten die Entlassung des Verfassers „Don Alphonso“.

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