Verlängerung des Kurzarbeitergelds wäre für Wirtschaftsstandort Deutschland fatal

Uwe Witt MdB, Obmann der AfD-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Arbeit und Soziales, FotoCollageAfD

‚Kopflos-Kurs‘ der Regierung in die wirtschaftliche Krise wird von längerem Kurzarbeitergeld zum Aufpeppen der Arbeitslosenstatistik getoppt!

Die Bundesagentur für Arbeit informiert in ihrem aktuellen Monatsbericht über eine erschreckende Entwicklung: Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sinkt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 36 Prozent, das bedeutet den Rückgang von einer halben Millionen Stellen. Auf drei Arbeitslose kommt nur eine offene Stelle. Im Frühjahr 2019 hatte das Verhältnis von Arbeitslosen zu offenen Stellen noch bei 1,6 gelegen.

Für Uwe Witt, Obmann der AfD-Bundestagsfraktion im Ausschuss für Arbeit und Soziales, ist das ein weiteres Zeichen für den Niedergang des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Verantwortlich für diese Entwicklung sei vor allem die Bundesregierung, die aufgrund ihres erzwungenen Lockdowns die Wirtschaft nun mit Kurzarbeitergeld ankurbeln wolle, damit aber genau das Gegenteil erreichen werde:

„Corona wirkt inzwischen als Brandbeschleuniger und Erfüllungsgehilfe für die linksgrün-ideologische Umstrukturierung der deutschen Wirtschaft. Nicht nur, dass die Regierungsmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus die deutsche Wirtschaft in die Knie gezwungen haben, nein, jetzt wirkt sich auch die Wundermedizin Kurzarbeitergeld nachteilig auf den Arbeitsmarkt aus. Denn solange ein Unternehmen Kurzarbeit anzeigt, gilt automatisch ein Einstellungsstopp. Diese Entwicklung wird noch lange anhalten, wenn die Regierung, wie Markus Söder fordert, die Regelungen zum Kurzarbeitergeld bis weit ins nächste Jahr verlängern wird. Von aktuell 6,9 Millionen Kurzarbeitern würde nach Auslaufen der Sonderregelungen zum Jahresende höchstens die Hälfte wieder an ihrer regulären Arbeitsplatz in Vollzeit zurückkehren. Ökonomen rechnen daher mit Arbeitslosenzahlen von über fünf Millionen Menschen in Deutschland. Die Verlängerung der Kurzarbeit dient nur zur Verschönerung der Arbeitslosenstatistik. Offensichtlich möchten Sie das Problem der drohenden Massenarbeitslosigkeit nur bis nach der nächsten Bundestagswahl hinauszögern. Beenden Sie den Kopflos-Kurs beim Corona-Krisenmanagement und geben Sie den Menschen wieder Perspektiven, an ihren alten Arbeitsplatz auf Vor-Corona-Niveau zurückzukehren“, sagt Witt.

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