Aus purer Angst: Lehrerverband will keine Mohamed-Karikaturen in der Schule!

Die Enthauptung eines Lehrers nahe Paris durch einen Islamisten hat auch in Deutschland tiefe Verunsicherung bei Lehrern ausgelöst. Der Lehrerverband beklagt eine zunehmende Angst von Lehrern, in Unterrichtsstunden die Meinungs- und Kunstfreiheit in Bezug auf Mohammed-Karikaturen zu thematisieren. Heinz-Peter Meidinger, Chef des Deutschen Lehrerverbands, warnt im Gespräch mit der „Passauer Neuen Presse“ vor einem „Klima der Einschüchterung“ bei Lehrkräften und äußert die Sorge, dass der Druck muslimischer Eltern vor allem in Schulen mit hohem Ausländer-Anteil massiv wachsen könnte. Lehrern würde beispielsweise nahegelegt, sogar so wichtige Themen wie den „Nahostkonflikt“ oder „Israel“ gar nicht erst im Unterricht zu behandeln.

Und so sind Karikaturen des muslimischen Propheten Mohammed in Deutschlands Schulen derzeit kein Thema: „Davon lassen wir lieber die Finger“, räumt Meidinger sichtlich eingeschüchtert ein und bestätigt damit die Furcht vor Anschlägen und Attentaten. Wenn Lehrer zu politisch und geschichtlich sensiblen Themen Stellung nehmen, müssten sie damit rechnen, Druck zu bekommen. Diesen Druck müssen sie freilich nicht befürchten, wenn es um politische Agitation gegen vermeintlich „rechte“ Parteien und Organisationen geht. Schulen werden so zu Agitationsbetrieben, in denen Islamisten und Linksextremisten darüber entscheiden, wie und worüber politisch gesprochen werden darf. Dieses permanente Einknicken und Wegducken muss endlich ein Ende haben – nur mit der AfD ist die konsequente Durchsetzung unserer Rechts- und Werteordnung möglich.

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