Schweinehalter müssen entlastet werden: China-Exporte wieder ermöglichen!

Stephan Protschka MdB, Mitglied im AfD-Bundesvorstand und agrarpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD

Der wichtige chinesische Absatzmarkt für Schweinefleisch ist mit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest schlagartig weggebrochen. Das setzt die Preise stark unter Druck und verschärft die Krise in der Schweinehaltung.

Heute wird der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Hans-Joachim Fuchtel, ein Video-Grußwort anlässlich des Tags der offenen Tür auf der 6. Deutsch-Chinesischen Agrarwoche sprechen. Es handelt sich um die zentrale Veranstaltung der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit in der Agrarwirtschaft.

Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, äußert sich dazu wie folgt:

„Ich fordere die Bundesregierung auf, sich mit allen zur Verfügung stehenden diplomatischen Mitteln dafür einzusetzen, dass wir wieder Schweinefleisch nach China exportieren dürfen. Die Deutsch-Chinesische Woche bietet den perfekten Anlass für diese Verhandlungen. Umso unverständlicher ist, dass lediglich ein Parlamentarischer Staatssekretär für das Grußwort abgestellt wird.

Durch den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest, die Corona-bedingten Einschränkungen der Schlachthöfe und die unverhältnismäßigen Lockdown-Maßnahmen sind die Schweine- und Ferkelpreise massiv in den Keller gerutscht. Die deutschen Schweinehalter befinden sich in einer existentiellen Krise und benötigen dringend unsere Hilfe. Wenn zeitnah wieder Schweinefleischerzeugnisse nach China geliefert werden könnten, dann würde das die betroffenen Tierhalter entscheidend entlasten.“

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