CSU-Politiker in Quarantäne: Maßnahmen nutzlos oder nicht eingehalten?

Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Florian Herrmann (CSU), ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und hat sich in Quarantäne begeben. Auch Ministerpräsident Markus Söder muss als Kontaktperson in Quarantäne und wird die Amtsgeschäfte voraussichtlich bis zum 31. Dezember digital weiterführen.

Die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Katrin Ebner-Steiner, teilt dazu mit:

„Die Bayerische Staatsregierung rühmt sich stets ihrer besonderen Gründlichkeit – oder 150-prozentigen Plan-Übererfüllung – bei den von ihr erlassenen Vorschriften gegen Corona. Auch ganz Deutschland soll sich nach Söders Willen an seinen Maßnahmen orientieren, obwohl Bayern seit Beginn der sogenannten Pandemie besonders hohe Fallzahlen hat. Nun ist mit Staatskanzleichef Herrmann ein Mitglied der Staatsregierung positiv getestet worden. Daraus kann man nur zweierlei schließen: Entweder nutzen die strikten Vorschriften nichts – oder Herr Herrmann hat sich an die eigenen Vorgaben nicht gehalten.

Ich wünsche Herrn Herrmann eine schnelle Genesung. Gleichzeitig muss ich darauf hinweisen, dass er als Vorbild versagt hat, wenn er die eigenen Regeln nicht einhält oder ihre Unwirksamkeit selbst belegt.“

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