Lauterbach widerspricht Merkel: Impf-Chaos geht immer weiter!

Uwe Witt MdB, AfD-Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, FotoCollageAfD

Auch nach dem Eklat um den bizarren Impf-Brief von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zeigt sich die Bundesregierung beim Thema Impfungen vollkommen uneinig. Deutlich wurde dies auch während der Regierungsbefragung am 16.12.2020 im Deutschen Bundestag. Dort stellte der AfD-Bundestagsabgeordnete Uwe Witt, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit, unter anderem folgende Frage an Kanzlerin Merkel bezüglich mRNA-Impfstoffen und konventionellen Impfstoffen: „Werden unsere Bürger die Wahl zwischen den verschiedenen Impfstoffen haben?“

Frau Merkel antwortete: „Wenn aber nachher alle Impfstoffe da sind, in ausreichender Menge, dann wird sicherlich auch die Möglichkeit bestehen, dass man sagt, man möchte diesen Impfstoff und nicht den anderen. Wir werden allerdings auch sagen, welche Impfstoffe für welche Gruppe vielleicht am besten geeignet sind. Das wissen wir heute noch nicht.“ Merkel weiter: „Das ist ein Impfstoff, der genetische Komponenten enthält und damit sehr präzise funktionieren könnte.“

In der Rheinischen Post erklärt nun der selbsternannte „SPD-Gesundheitsexperte“ Karl Lauterbach, dass er es nicht für machbar hält, bei mehreren verfügbaren Impfstoffen den Menschen zukünftig eine Wahl zu ermöglichen: „Wenn nun mehrere Impfstoffe verfügbar sind, ist es schlicht nicht organisierbar, dass Menschen zwischen den Impfstoffen wählen können.“

Dazu Uwe Witt:

„Wieder einmal beweist die Bundesregierung ihre Unfähigkeit, die Coronakrise in den Griff zu bekommen und unseren Bürgern gegenüber Verantwortung zu zeigen. Die Halbwertszeit der Aussagen der Bundeskanzlerin betrug gerade einmal gut drei Wochen, bis Karl Lauterbach sie Lügen straft und ihre beruhigenden Worte ad absurdum führt.

Unsere Bürger brauchen klare Worte zur Impfstrategie der Bundesregierung und kein ‚Hin-und-Her‘, kein ‚könnte‘ und auch kein ‚vielleicht‘ – und vor allem, wenn sie sich impfen lassen wollen, die Wahl zwischen mRNA-basierten und konventionellen Impfstoffen.“

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