„Kommunismus und Islam bleiben die größten Bedrohungen für Christen!“

Jürgen Braun, Parlamentarischer Geschäftsführer und menschenrechtspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, FotoAfD

Heute hat die Organisation Open Doors den „Weltverfolgungsindex 2021“ veröffentlicht. Jährlich herausgegeben, ist er die führende Quelle für die Lage der verfolgten Christen.

Dazu teilt der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Jürgen Braun, mit:

„Die Situation der Christen hat sich im letzten Jahr erneut verschlechtert. Der ‚Weltverfolgungsindex‘ zeigt das auf bedrückende Weise.

Der Kommunismus und der Islam bleiben die größten Bedrohungen für Christen. Nordkorea führt seit 2003 den Weltverfolgungsindex an, ein trauriger Rekord. China macht dieses Jahr einen maoistischen großen Sprung nach vorne. Die totalitäre Herrschaft von Parteichef Xi Jinping schlägt auf alle Religionsgruppen durch, auch auf die derzeit stark wachsende Gemeinde der 97 Millionen Christen.

In Nigeria fordert die islamische Radikalisierung immer mehr Opfer. Das einstmals christlich geprägte, bevölkerungsreichste Land Afrikas kippt in Richtung Islam. Eine Entwicklung, die übrigens der damalige US-Präsidenten Obama aktiv förderte. Nigeria destabilisiert inzwischen die gesamte Region. Terror, Tod und Verfolgung nehmen jetzt in Mali, Burkina Faso und Niger stark zu.

Auch in der Türkei hat sich die Situation erneut deutlich verschlechtert. Präsident Erdogans giftige Mischung aus Islamismus und Nationalismus bedroht auch die uralten Gemeinden der aramäischen Christen in Tur Abdin.

Diese erschreckende Entwicklung sollte ein Weckruf für die deutsche Politik sein, denn die Christenfeindlichkeit wächst auch in Deutschland. Doch stattdessen konzentriert sich die Bundesregierung auf eine angebliche Moslemfeindlichkeit. Wir dürfen nicht warten, bis wir hier Verhältnisse wie in Frankreich haben, wo jede Woche eine Kirche brennt.“

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