Corona-Tests: Eigenverantwortung statt Angebotspflicht in Unternehmen!

Die Bevormundung und Gängelung unserer kleinen und mittelständischen Unternehmen wird weiter erhöht! Auf Druck von SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil gilt ab dem kommenden Montag (19. April) in Unternehmen eine wöchentliche Pflicht zum Anbieten eines Corona-Tests – unabhängig davon, ob man sich gesund fühlt oder nicht. Besonders fatal: Die Kosten für diese Maßnahme tragen allein die Unternehmen. Selbst für kleine Mittelständler können monatlich schnell vierstellige Summen anfallen. Dabei stehen unsere Unternehmen längst mit dem Rücken zur Wand: Uferlose Bürokratie, Zerstörung ganzer Wirtschaftszeige mit irrwitzigem Klima-Kult und überzogene Corona-Maßnahmen nehmen den Mittelstand in die Zange. Jetzt sollen sie auch noch für extrem teure Corona-Tests aufkommen, nur weil die Bundesregierung seit Monaten ihre Arbeit nicht macht.

Und es könnte noch schlimmer kommen. Die Tinte des Schnelltests-Beschlusses war noch nicht trocken, da forderte Merkels Hof-Virologe Christian Drosten bereits eine Verdopplung der Test-Angebotspflicht auf zwei Tests pro Woche. Bei einem positiven Schnelltest müsse man unverzüglich reagieren und sofortige Isolationsmaßnahmen treffen, anstatt das Ergebnis eines nachfolgenden PCR-Tests abzuwarten. Dabei muss selbst Drosten eingestehen, dass die Schnelltests erhebliche Mängel haben: „Die Schnelltests schlagen erst am Tag eins nach Symptom-Beginn an, da ist man aber schon drei Tage lang infektiös“ – so zitiert ihn der NDR erst am gestrigen Dienstag. Diese Bundesregierung ist schlichtweg realitätsfremd – in der Gesundheitspolitik genauso wie in der Wirtschaftspolitik.

Saarländischer Rundfunk: „Unternehmen müssen Coronatests anbieten.“

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