Das Sportverbot im Freien ist weder sinnvoll noch angemessen!

Sport im Freien (Symbolbild): Der Unmut über unverhältnismäßige Corona-Verbote wächst berechtigterweise

Seit dem Ende der Winterperiode mehren sich die Hilferufe verzweifelter Eltern, aber auch aus den betroffenen Sportvereinen, die kein Verständnis mehr für das von der Thüringer Landesregierung verhängte Verbot des Vereins- und Breitensports – insbesondere für Kinder- und Jugendliche – aufbringen können.

Hierzu erklärt Karlheinz Frosch, sportpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag:

„Selbst Virologen und Berater der Bundesregierung räumen ein, dass im Freien nur eine marginale Gefahr für die Übertragung des Corona-Virus besteht. Das weitgehende, bei einer zukünftigen Ausgangssperre noch einmal verschärfte Verbot für sportliche Aktivitäten ist daher vollkommen an den Haaren herbeigezogen und in jeder Hinsicht kontraproduktiv! Sport stärkt bekanntlich das Immunsystem und den Kreislauf und beugt Zivilisationskrankheiten vor, die nicht zuletzt durch den Lockdown verschärft werden – von Übergewicht und Trägheit bis hin zur Computer- und Spielsucht. Jegliche Einschränkungen müssen daher sofort außer Kraft gesetzt und sämtlicher Vereins- und Breitensport zugelassen werden, sofern von ihm kein erwiesenes Gefährdungspotential für eine Corona-Infektion ausgeht.

Dass unsere Ehrenamtler in den Vereinen im Stich gelassen werden, auf der anderen Seite jedoch Profisportler und Leistungskader uneingeschränkt trainieren und Wettkämpfe abhalten dürfen, ist dem Bürger beim besten Willen nicht zu vermitteln und verstärkt den Eindruck, dass die Landesregierung mit ihren Entscheidungen vollkommen willkürlich handelt!“

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