Menschenrechte schützen, Kinderarbeit bekämpfen!

Am heutigen Samstag wird der Welttag gegen Kinderarbeit begangen. Leider ist die Thematik mehr als aktuell, denn das UN-Kinderhilfswerk berichtet, dass die Zahl der betroffenen Kinder gegenüber dem Vorjahr um 8 Millionen angestiegen ist – auf nunmehr rund 160 Millionen Kinder. Zusätzliche neun Millionen Kinder könnten wegen der Corona-Krise in Kinderarbeit abrutschen, warnt die UN-Organisation. Wir dürfen hinzufügen: Eine erhebliche Mitschuld trägt hierbei mit Sicherheit eine oftmals überzogene, internationale Corona-Hysterie. Anstatt sich auf den Schutz von Risikogruppen zu konzentrieren, wurde die ganze Welt in ein wirtschaftliches Desaster getrieben – mit verheerenden Konsequenzen. Über diese „Kollateralschäden“, die sich hinter harmlosen Begriffen wie „wirtschaftlichen Einschränkungen“ verbergen, spricht kaum jemand.

Das gilt auch für den grünen E-Auto-Kult, der sich mit ähnlicher Leichtigkeit über moralische Bedenken in punkto Kinderarbeit hinwegsetzt. Die Bundesregierung konnte in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage nicht ausschließen, dass es bei der Kobalt-Produktion für derartige Fahrzeuge auch zu Kinderarmut und Zwangsarbeit in der Demokratischen Republik Kongo kommt. Das Gegenteil von „gut“ ist eben oftmals „gut gemeint“: Moralischer Tugendfuror führt immer zu unmoralischer Politik, nicht selten auch zu Katastrophen. Beenden wir deshalb eine Politik, die ständig unrealistische Utopien entwickelt und dabei den Preis dieser Politik ignoriert. Kehren wir zurück zu einer Politik der Vernunft und des Realismus: „Deutschland – aber normal.“

Unicef.de: „Weltweite Kinderarbeit steigt auf 160 Millionen.“

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