Wir brauchen jetzt schnelle Nothilfe – Klimadebatten im Kontext der Überschwemmungen ist billigste Polit-Show

Prof. Dr. Ingo Hahn MdL, Vorsitzender und umweltpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion in Bayern sowie Sprecher des AfD-Bundesfachausschusses 7 'Umwelt-Natur-Verbraucherschutz' , FotoAfDBayern

Laut Berichten zufolge,  wurde die Bundesregierung bereits vier Tage vor der Überschwemmungs-Katastrophe durch das europäische Hochwasser-Warnsystem „Efas“ alarmiert. Doch weder die Bundesregierung noch der Katastrophenschutz und die meisten Medien haben diesen Alarm ernst genommen und ihn an die Bevölkerung weitergegeben. Die Folgen dieses Politikversagens sind über 150 Tote und Schäden in Millionenhöhe. Als Gründe für die schweren Hochwasser-Schäden werden nun der Klimawandel und nicht rechtszeitig unternommene Klimaschutzmaßnahmen vorgegeben.

Der Vorsitzende und umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Prof. Dr. Ingo Hahn, sagt hierzu:

„Es ist eine Tragödie und gleichzeitig Schande, dass in Deutschland, im 21. Jahrhundert, in einem Land, dass sich angeblich anschickt eine Digitalisierungsrevolution zu initiieren, über 150 Menschen sterben müssen, weil man sie nicht rechtszeitig gewarnt hat oder weil Politik und Medien die Alarmmeldungen nicht ernst genommen haben.

Es ist nur den zahlreichen Hilfskräften zu verdanken, die sich selbstlos über Tage hinweg für die Menschen in den Hochwassergebieten aufgeopfert haben, dass die Zahl der Toten nicht noch höher ist.

Dass nun Politiker hergehen, insbesondere aus dem links-grünen Spektrum, aber auch Ministerpräsident Söder, und die Schuld für diese Katastrophe dem Klima oder gar einer kranken Natur geben, ist unterirdisch und billigste Polit-Show.

Die Menschen brauchen jetzt unsere Unterstützung, sowohl finanziell sowie moralisch. Eine ideologische Diskussion mit einer versteckten perfiden Politikagenda nützt den Opfern herzlich wenig. Und die kausale Verbindung von Hochwasser und Klima zeugt von Unwissen und Ignoranz.

Als AfD bedauern wir die zahlreichen Hochwasser-Opfer und fühlen mit ihren Angehörigen. Wir fordern, um von solchen vorhersehbaren Ereignissen nicht immer wieder überrascht zu werden, eine Stärkung des Katastrophenschutzes, verbesserte Kommunikationskanäle und einen entsprechend ausgebauten Hochwasserschutz.“

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