Tausende Franzosen demonstrieren gegen Impfzwang

In unserem Nachbarland Frankreich wird immer deutlicher, wie real die Gefahr einer Zwei-Klassen-Gesellschaft durch Impf-Diskriminierung ist. Die Franzosen dürfen nicht mehr Restaurants, große Einkaufszentren, Kinos und Theater betreten, wenn sie nicht geimpft oder getestet sind. Zudem hatte Präsident Emmanuel Macron eine Corona-Impfpflicht für Pflege- und Krankenhauspersonal angekündigt. Für den Nachweis einer Impfung gibt es in Frankreich den Gesundheitspass („Pass sanitaire“). Der Ausschluss von Ungeimpften aus Einkaufszentren, Restaurants oder dem Kulturleben: Es ist genau diese Entwicklung hin zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft, die auch in Deutschland droht – und gegen die sich die AfD wehrt. Nicht verwunderlich also, dass sich in Frankreich massenhafte Proteste gegen den Impfpass regen: Das dortige Innenministerium zählte insgesamt 114.000 Demonstranten bei 136 Veranstaltungen.

Hierzulande war die Warnung vor einem indirekten Impfzwang monatelang von der Bundesregierung und willfährigen Medien als abstruse Verschwörungstheorie lächerlich gemacht worden. Heute dagegen droht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit sadistischem Hohngelächter an die Adresse der Ungeimpften: „Wer sich heute nicht impfen lässt, darf sich morgen nicht beschweren, wenn er nicht zur Party eingeladen wird.“ Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) schlägt in dieselbe Kerbe und will Ungeimpfte aus Diskotheken ausschließen. Totalitärer geht es kaum. Die AfD sagt dazu als einzige verbliebene Freiheitspartei im Bundestag: Was auch immer man von einer Corona-Impfung hält – eine Impfung gegen das Coronavirus ist eine private Entscheidung und muss daher freiwillig bleiben!

Süddeutsche.de: „Frankreich: Impfpflicht mit doppeltem Effekt.“

Drucken